Auch 2024 hofft Michael Roth (rechts) wieder auf einen Medaillenerfolg bei den WUC Eisschnelllauf

WUC-Saison 2024: adh plant Entsendungen bei 16 Weltmeisterschaften

Auch 2024 veranstaltet der internationale Hochschulsportverband FISU zahlreiche Studierenden-Weltmeisterschaften (WUC). Bei voraussichtlich 16 der 21 geplanten Events werden die Deutschen Studierenden-Nationalmannschaften ihre Hochschulen vertreten. Drei weitere Events sind noch in der Planung.

Beachvolleyball, Crosslauf, Denksport, Eisschnelllauf, Finnswimming, Futsal, Golf, Moderner Fünfkampf, Orientierungslauf, Radsport, Rudern, Segeln, Ski-Orientierungslauf, Sportklettern, Sportschießen und Triathlon – das sind die Veranstaltungen, die der adh im kommenden Jahr voraussichtliche mit Athletinnen und Athleten beschicken wird. 

Mit Blick auf die Rhine Ruhr 2025 FISU World University Games sind vor allem die World University Championships (WUC) im Beachvolleyball und Rudern spannend, da diese Sportarten auch 2025 im Programm stehen. Demensprechend stark sollen die Delegationen beschickt werden, um die Veranstaltungen als sportliche Generalprobe zu nutzen.

2024 findet die zudem die Premiere der WUC Finswimming statt. Letztes Jahr wurden das Event noch als University World Cup (UWC) ausgetragen, bei der die deutsche Delegation hervorragend abschnitt. Dieses Jahr bleibt zu erwarten, wie sich die Sportart weiterentwickelt. Um das Thema Weiterentwicklung und Förderung geht es auch bei der WUC Futsal. Eine Kooperation mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) hat mit einem guten 6. Platz in der WUC-Saison 2022 bereits einen guten Anfang genommen.

Auftakt im Januar

Die WUC Ski-Orientierungslauf, die vom 12. bis 16. Januar in Lenzerheide (Schweiz) stattfindet, ist die erste Studierenden-Weltmeisterschaft des kommenden Jahres. Das deutsche Team besteht aus Pia Buchholz (Uni Göttingen) und Tom Buchholz (TU Clausthal). Der Fokus dieser Veranstaltung liegt laut adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch darauf, „Erfahrungsgewinne auf internationalem Niveau zu sammeln“.

Im Februar stehen gleich zwei WUCs im Programm: Vom 17. bis 18. Februar starten die Crossläuferinnen und Crossläufer in Muscat im Oman. Mit jeweils einer Frauen- und einer Männerstaffel möchte sich die Studierenden-Nationalmannschaft eine Finalplatzierung und im Idealfall sogar eine Medaille sichern. 

Hoffnungsträger im Einzelwettbewerb ist unter anderem Nick Jäger (Uni Erlangen-Nürnberg), der 2022 bereits Team-Bronze gewann und im Sommer bei den FISU World University Games in Chengdu Silber über 3.000 Meter Hindernis bejubelte. Auch Pauline Meyer (Arkansas State University, USA) war in Chengdu erfolgreich und belegte in der gleichen Disziplin den zehnten Platz. Mit Anneke Vortmeier (Uni Duisburg-Essen) und Roman Freitag (KIT Karlsruhe) sind zu dem die amtierende Deutsche Hochschulmeisterin sowie der amtierende Deutsche Hochschulmeister Teil des Teams.

Wenige Tage später kämpfen vom 22. bis 25. Februar die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer im norwegischen Hamar um Medaillen. Mit Michael Roth (HTW Berlin) ist ein erfolgreicher Teilnehmer der letzten WUC mit dabei, der 2022 zudem als “Hochschulsportler des Jahres” ausgezeichnet wurde. Auch Lennart Jasch (DHGS) ist seit den World University Games im Januar in Lake Placid kein neues Gesicht bei FISU-Wettbewerben. Nach der erfolgreichen WUC 2022 (sieben Medaillen) hofft Sportdirektor Thorsten Hütsch auch im Jahr 2024 wieder auf Medaillenerfolge im Eisschnelllauf

Weitere Informationen zu den World University Championships 2024 und den deutschen Teams gibt es hier.

 

Stand Dezember 2023:

Kader WUC Ski-Orientierungslauf

  • Pia Buchholz (Uni Göttingen)
  • Tom Buchholz (TU Clausthal)

Kader WUC Crosslauf

  • Annsophie Drees (Uni zu Köln)
  • Roman Freitag (KIT Karlsruhe)
  • Till Grommisch (DSHS)
  • Nick Jäger (Uni Erlangen-Nürnberg)
  • Mia Jurenka (Uni Tübingen)
  • Pauline Meyer (Arkansas State University, USA)
  • Tobias Prater (HS Kempten)
  • Anneke Vortmeier (Uni Duisburg-Essen)

Kader WUC Eisschnelllauf

  • Julia Bachl (DHGS Berlin)
  • Lennart Jasch (DHGS Berlin)
  • Michael Roth (HTW Berlin)